Knapper Rundblick nach der Wahl zum deutschen Bundestag

Guten Tag, liebe Freundinnen und Freunde des Forums!

Was bedrängt uns zurzeit an Meisten? Schlank heraus gesagt: die um sich greifende Sprachlosigkeit, die Verdrängung des Gespräches durch statistische Überbietungskämpfe, das Versinken des Dialogs in einer bleiernen Müdigkeit, generell, die emotionale und geistige Spaltung der Gesellschaft vom Globalen bis in die Familien hinein. Über „Corona“ ist wissenschaftlich längst alles gesagt, was gesagt werden konnte. Was jetzt noch gesagt wird, läuft auf Wiederholung des Ewig Gleichen hinaus, die keine Perspektiven mehr zulässt.

 Also, was tun? Einfach gesagt, eben diesen Kreislauf auflösen: Das Gespräch suchen, den Raum für Perspektiven öffnen, die über „Corona“ hinausführen, sich erinnern, dass es noch andere Möglichkeiten des Umgangs miteinander und noch andere zu lösende Aufgaben und Probleme gibt als den Streit um „Corona“-Statistiken.

Aber wo ist dieser Raum zu finden, in dem mehr möglich ist, als nur noch zu schweigen, sich pro oder contra „Corona“ gegenseitig zu missionieren oder politisch, gar physisch  zu attackieren?

Die Antwort darauf ist so einfach, wie sie wahr ist: Es ist der Raum der persönlichen Betroffenheit, der sich in der Begegnung von Mensch zu Mensch öffnen kann.

Hierzu ließe sich jetzt sehr viel sagen, entscheidend aber dürfte das Eine sein: sich gegenseitig die Möglichkeit zu geben angstfrei miteinander zu sprechen – und dies paradox – um die Endzeitängste, die sich in dem Corona-Syndrom verdichtet haben, frei benennen und im gegenseitigen Verständnis überwinden zu können.

Das geschieht am besten im persönlichen Gespräch. Wovor fürchtest Du dich? Wovor fürchte ich mich? Wovor fürchten wir uns? Wie real sind diese Befürchtungen? Was können wir tun, um uns gegenseitig zu unterstützen? Von solchen intimen Gesprächen kann die gegenseitige Ermutigung in die soziale Realität und schließlich in die Politik aufsteigen – nicht etwa umgekehrt. Aus der Politik kommen ja gerade die beängstigenden Botschaften, jedenfalls gegenwärtig und wie es aussieht auch für längere Zeit in zunehmendem Maße.  

Damit sind wir bei der Kernfrage angelangt, aus der die Ängste aufsteigen: Wer definiert heute die Zukunft? „Der“ Staat? Parteien? „Die“ herrschenden „Eliten“? Konjunkturelle Machthaber? „Die“ Wissenschaft? „Die“ Medien? „Die“ wuchernde MegaMaschine? Oder wir, Du und ich?

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In diesem Sinne sind auch die Versprechen der Parteien zu prüfen, die jetzt mit dem Anspruch auftreten, Impulse direkt von der Basis erhalten, aufnehmen und umsetzen zu wollen. Das gilt selbstverständlich besonders für eine neugegründete Partei wie dieBASIS, die diesen Anspruch, mehr zu sein als nur ein anti-Corona Lobby-Verein, direkt in ihrem Namen führt.            

Das nächste Treffen ist für den 28.11.2021 um 14.00 Uhr am bekannten Ort angesagt. Als Thema ist angedacht:

Hat Deutschland eine souveräne Rolle im gegenwärtigen Umbruch? Und welche Aufgabe haben wir, Du und ich dabei?

(Für das darauffolgende 94. Treffen ist als Termin bereits der 12.12.2021 vereinbart.)

Seid gegrüßt,

Kai Ehlers, Christoph Straessner