Von mir geführte Gespräche

Zivilisation des Übergangs – eine russische Stimme

Die Coronakrise aus der Sicht einer Psychiaterin Die Coronakrise wird die Welt verändern, auch Russland. Aber wie?  Darüber sprach Kai Ehlers mit der russischen Ärztin, Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin Irina Golgofskaja aus Nowosibirsk. Es geht um die Frage, welche Bedeutung die Krise für die Entwicklung der heutigen Zivilisation und die Veränderung des heute bestehenden Weltbildes haben könnte. Das Gespräch lief den gegenwärtig gegebenen Umständen entsprechend über ❖ weiterlesen ►

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Von mir geführte Gespräche

Der diagnostische Blick auf den Krieg: Gespräch mit Irina Golgowskaja, Psychiaterin, Leiterin des Instituts „Eurasia – Zentrum für sanogene Medizin“ in Nowosibirsk

Kai Ehlers: Wie erleben Sie unsere heutige Situation? Irina Golgowskaja: Ich denke, dass die westeuropäische Zivilisation zusammenbricht, noch schneller als vor schon fünf Jahren. Das geschieht faktisch dadurch, dass Amerika als schärfster Ausdruck der westlichen Zivilisation, im Niedergang begriffen ist. Amerika versucht Putin zum Krieg zu provozieren und glaubt, dass es dabei davonkommt. Tatsächlich wird das anders ablaufen: Die Amerikaner beginnen, dann treten die Muslime ❖ weiterlesen ►

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Gespräche

Ukraine – Nationalismus – Russischer maidan – Alternativen – Kriegsgefahr: Kai Ehlers spricht mit dem russischen Dichter-Schritsteller Jefim Berschin

Kai Ehlers: Die politische Situation zwischen Russland und dem Westen ist sehr gespannt. Wo siehst du die Gründe für diese Entwicklung?

 

Jefim Berschin: Ich denke, dass die Entwicklung schon seit langem läuft. Sie steuert jetzt auf den Höhepunkt zu. Es ist die Wirtschaft, die heute herrschende Konsumethik, die auf den Höhepunkt zutreibt. Nichts kann ewig wachsen.

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Russische Innenansichten – „Einen Plan B gibt es nicht.“ Kai Ehlers im Gespräch mit Boris Kagarlitzki, Gründer des „Instituts für Fragen der Globalisierung und sozialer Bewegungen“

Als Analytiker des „Instituts für Fragen der Globalisierung und sozialer Bewegungen“ ist Boris Kagarlitzki einer jener Kritiker Putins, die über die Tagesproteste und kurzatmige Aufgeregtheiten hinaus denken. Das Gespräch dreht sich um die Frage, welche politischen Entwicklungen nach den zurückliegenden Duma- und Präsidentenwahlen zu erwarten sind. Das Gespräch fand im Juli in den Räumen des Institutes in Moskau statt. ❖ weiterlesen ►

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(Starttexte)

Gespräche, die ich geführt habe

Jedes Gespräch öffnet eine Welt – jede schritliche Fixierung fordert aber auch sehr viel Einsatz. Daher finden Sie hier  bisher nur einige schriftlich fixierte dokumentiert. Sie können den Gesprächspool aber über Stichworte der Suchfunktion nutzen – so finden Sie thematischen Zugang über Texte, Themenhefte, Radio-Features und Bücher, in denen Kernstücke von Gesprächen dokumentiert sind. . Im Übrigen, wenn weitergehendes Interesse besteht, bitte mich einfach zu ❖ weiterlesen ►

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Impulse von Tschingis Chan?

Ein Gespräch mit Prof. Bira in Ulaanbaatar über die Bedeutung des asiatischen Universalismus für die Globalisierung. Das Gespräch führte Kai Ehlers Prof. Bira ist leitender Sekretär der „Internationalen Assoziation für mongolische Studien“ (IAMS) in Ulaanbaatar (Ulanbator). Die IAMS zentralisiert historische und aktuelle Studien zur Geschichte, zur Lage und zur Rolle der Mongolei in der Welt, die Institution arbeitet eng zusammen mit dem „Institut für Zivilisation ❖ weiterlesen ►

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“Wir arbeiten wie die Spione” Oleg Panfilow, Moskau, über die Gründung eines „Zentrums für Journalisten in extremen Situationen.“

Kasten Oleg Panfilow lebte bis zur Auflösung der Sowjetunion in Tadschikistan, wo er sich als Lehrer, Journalist und Kulturmanager einen Namen machte. Seit 1991 hält er sich als tadschikischer Staatsbürger in Moskau auf, wo er als Korrespondent an verschiedenen Zeitungen arbeitete. Von 1994 an leitete die Dokumentations- und Monitoring-Abteilung  der 1992 von Alexej Simonow gegründeten Moskauer „Stiftung zum Schutze von Glasnost“. Nebenbei war er für ❖ weiterlesen ►

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Russland: Auf dem Weg zum „Nationalen Kommunismus“? Gespräch mit Gennnadij Schuganow, Vorsitzender des ZK der „Kommunistischen Partei der russischen Föderation“ und Leiter ihrer Fraktion in der staatlichen Duma.

Die Bomben von Grosny haben deutlich gemacht, dass Boris Jelzin nicht mehr allein Herr der Lage ist. Zeit also, sich mit der Opposition genauer zu befassen. Einen Schlüssel zum Verständnis dessen, was als „patriotische“ Alternative zu Boris Jelzin möglich ist, liefert Gennadij Schuganow, der Vorsitzende der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation. Mit Schuganow stritt sich Kai Ehlers. Kasten: Gennadij Schuganow wurde im Februar 1993 zum ❖ weiterlesen ►

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Über den „gespaltenen Zentralismus“ Gespräch mit Valentin Falin im „Institut für Friedensforschung“

Valentin Falin war von 1971 bis 1978 Botschafter der UdSSR in Bonn. „Sieben Jahre, vier Monate, drei Tage“, sagt er. Seit dem 14.1.92 hält er sich in Hamburg auf, wo er im „Institut für Friedenforschung“ ein wissenschaftliches Projekt über Verlauf und Ergebnisse der Perestroika verfolgt. Mit Valentin Falin sprach Kai Ehlers. I: Herr Falin, sie leben jetzt in Deutschland. Kamen Sie freiwillig oder als Emigrant? ❖ weiterlesen ►