Kein Bild
Thesen Positionen

Skizze zur Lage: Warum es richtig ist, die Situation eine revolutionäre zu nennen.

1) Der Zerfall des Staatssozialismus ist gleichbedeutend mit der Krise des bisherigen kollektiven Selbstverständnisses der Menschheit. Er führt zu einer Brutalisierung der sozialen Beziehungen zwischen den Menschen bis in den letzten Winkel der Welt und konfrontiert die Menschen derart mit der Notwendigkeit, soziales Verhalten individuell neu zu bestimmen. 2) Der Staatssozialismus war eine Enteignung des natürlichen Kollektivismus im Namen des Menschheitsfortschritts, der sozialen Gerechtigkeit und ❖ weiterlesen ►

Kein Bild
Thesen Positionen

Rußland heute

Thesen zum gleichnamigen Seminar in der Akademie Sankelmark vom 22.10.99 – 24.10.99 1. Rußlands Krise ist eine Wachstumskrise 2. Perestroika war Ausdruck des Mißverhältnisses zwischen den seit der Oktoberrevolution von 1917 entwickelten Produktivkräften und den zu eng gewordenen Produktionsverhältnissen des Sowjetsystems. 3. Eine neugewonnene Mobilität der sowjetischen Bevölkerung drückte sich nicht nur in zunehmendem Abstand zwischen steigenden Ansprüchen des Einzelnen an Selbstverwirklichung und einer stagnierenden ❖ weiterlesen ►

Kein Bild
Thesen Positionen

Argumente gegen den Krieg

Zur Beteiligung Deutschlands am NATO-Einsatz gegen Serbien Was lange befürchtet war, ist eingetreten: Zum erstenmal seit dem Ende des zweiten Weltkrieges geht auch von deutschem Boden wieder ein Krieg aus. Die Bundesregierung begründet ihre Teilnahme an dem NATo-Krieg gegen Serbien als Nothilfe zur Verteidigung der Menschenrechte gegen die ethnischen Säuberungen durch einen Diktator Miloševiç. Die Befürworter des Krieges fühlen sich in der moralischen Offensive. Sie ❖ weiterlesen ►

Kein Bild
Thesen Positionen

Aufruf: Jenseits von Moskau – Informationen über eine neue Welt.

Die Grundsituation ist einfach und klar: Der Zerfall des sowjetischen Imperiums ist gleichbedeutend mit einem neuen anti-imperialistischen Schub. Man kann ihn durchaus mit Recht als dritten Entkolonialisierungsschub der industriellen Moderne bezeichnen. Sein Wesen ist die endgültige Umwandlung der mono-, im Kern eurozentristisch beherrschten Welt in eine mulitizentrale, nachdem die ersten beiden Schübe steckengeblieben sind. Wir befinden uns mitten in diesem Übergang, der sich als weltweite ❖ weiterlesen ►

Kein Bild
Thesen Positionen

Annmerkungen zu Karl Heinz Roth: Stichworte „neue Proletarität“ und „Toyotisierung“ Lieber Karl-Heinz Roth, mit größtem Interesse habe ich die Kurzfassung Deines Referates vom „konkret“-Kongress im „ak“ gelesen. Die Stichworte „neue Proletarität“ und „Toyotisierung“ treffen sich mit Aspekten, auf die ich bei meinen Untersuchungen in der ehemaligen UdSSR gestoßen bin. Verstehen wir die ehemalige Sowjetunion als das größte Taylorisierungs-Experiment der Weltgeschichte mit der am extremsten vorangetriebenen ❖ weiterlesen ►

Kein Bild
Thesen Positionen

Antifaschistische Moral statt Politik? Über die Notwendigkeit, den eigenen Kopf zu gebrauchen:

Der Zusammenbruch des realen Sozialismus, insonderheit der Bankrott der SED, lässt auch in der hiesigen Linken, einschließlich KB, Untergangsstimmung aufkommen. Statt die Diskussion auf die Unterstützung des Demokratisierungsprozesses und die Erarbeitung einer neuen sozialistischen Perspektive zu konzentrieren, flüchtet man sich unter der Parole „kein Viertes Reich“ in traditionelle Warnungen vor einem drohenden Faschismus und drohenden Kriegsabsichten der imperialistischen Länder, besonders eines möglicherweise wiedervereinigten Deutschland. Was ❖ weiterlesen ►

Kein Bild
(Starttexte)

Thesen und Arbeitstexte

Thesen, die den Transformationsprozess begleiten – Arbeitstexte, die Impulse für Diskussinen setzen. –  Begleittexte aus Seminaren, die sich Kernthemen widmen. Wohin treibt Russland? China? Asien? Europa? Was ist das Wesen des globalen Transformationsprozesses? Welche Entwicklungsimpulse liegen in der Finanz-, System-, Kulturkrise? Hier ist jede/r eingeladen sich einzuklinken. Auf denn! Von hier aus lohnt sich auch ein Sprung zum „Forum integrierte Gesellschaft“